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Wieder einmal wurde in bestimmten österreichischen Medien vom nächsten „EU-Unfug“ gesprochen. Wieder einmal handelte es sich dabei bestenfalls um Halbwahrheiten. Das Thema sind dieses Mal neue Schutzmaßnahmen für Friseurinnen und Friseure. Laut einer Österreich-weiten Tageszeitung will „die EU“ den FriseurInnen „selbst Eheringe verbieten“ und „noch dazu Schuhe ohne Absatz“ vorschreiben. Mir ist es persönlich sehr wichtig, mit diesen falschen Behauptungen aufzuräumen. Denn erstens sind es die Sozialpartner und nicht die EU-Institutionen, die eine neue Vereinbarung anstreben. Zweitens ist nach geltendem österreichischem Recht bereits das Tragen von unpassender Arbeitskleidung verboten. Und drittens geht es hier um Gesundheitsschutz von ArbeitnehmerInnen und nicht um sinnlose Verbote.
Erstens ist es nicht „die EU“, sondern sind es die Sozialpartner auf europäischer Ebene, die neue Regeln anstreben. Die ArbeitgebervertreterInnen (Coiffure EU) und ArbeitnehmervertererInnen (UNI Europa Hair & Beauty) werden am 26. April die „Europäische Rahmenvereinbarung über den Schutz von Gesundheit und Sicherheit in der Friseurbranche“ unterzeichnen. Im Rahmen des branchenspezifischen Sozialen Dialogs können sich die Sozialpartner nämlich auf Regelungen einigen, der Ministerrat der EU kann diesen dann zustimmen. Erst dann werden die Regeln europaweit verbindlich. Das Europäische Parlament ist in diesem Fall nicht als Gesetzgebe beteiligt.
In dieser Vereinbarung wird festgehalten, dass ArbeitnehmerInnen keinen Arm- oder Handschmuck (also Ringe, Armreifen etc.) tragen sollen, da dadurch die Entstehung von Hautkrankheiten begünstigt wird. Auch das Tragen von Schuhen mit rutschfesten Sohlen steht in der Vereinbarung. Beide Bestimmungen sind mehr als berechtigt und tragen stark zum ArbeitnehmerInnen-Schutz bzw. zum Gesundheitsschutz bei. Denn einerseits sind Hautkrankheiten eine der häufigsten berufsbedingte Krankheiten überhaupt und verursachen EU-weit einen Schaden von rund 5 Milliarden Euro, wie eine Studie der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz belegt. Dazu kommt das persönliche Leid der ArbeitnehmerInnen: FriseurInnen sind die am stärksten betroffene Gruppe von berufsbedingten Hautkrankheiten. Andererseits sind auch Muskel-Skeletterkrankungen in dieser Branche häufig. Wenig verwunderlich also, dass gerade Stöckelschuhe als nicht förderlich angesehen werden.
Zweitens sind das Tragen von Ringen und Stöckelschuhen für FriseurInnen auch ohne EU-weite Regelungen bereits verboten und zwar durch geltendes österreichisches Recht. Vor allem in den §§14, 70 und 71 des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG), aber auch in den §§ 70 und 71 der Allgemeine Arbeitnehmerschutzverordnung wird eine angemessene Arbeitskleidung, die dem Gesundheitsschutz bzw. der Unfall- und Krankheitsprävention entspricht, vorgeschrieben.
Ich möchte also festhalten, dass es sich bei der neuen Vereinbarung zum ArbeitnehmerInnen-Schutz in der Friseurbranche um eine sehr sinnvolle und begrüßenswerte Übereinkunft der Sozialpartner handelt. Auch kann nicht von „EU-Unfug“ die Rede sein, da diese Vereinbarung nicht von EU-Institutionen getroffen wurde. Dass gerade eine österreichische Zeitung über soziapartnerschaftliche Übereinkünfte herzieht, nur weil sie auf europäischer Ebene stattfindet, ist sehr verwunderlich. Als Abgeordnete und Gewerkschafterin verteidige ich sowohl die Methode des Sozialen Dialogs als auch den Inhalt der Vereinbarung für die Friseurbranche.
Friseure, KosmetikerInnen und FußpflegerInnen kämpften um die ersten Plätze!!
Utl.: Chancengleichheit für alle Salons – Trend: “Gezähmtes Haar” =
Wien (APA) – Die Bundesinnung der Friseure hat am Montag die Österreichische Frisurenkollektion 2012 auf der Messe “Austria Hair International” präsentiert. Dadurch sollen Aus- und Weiterbildung gefördert werden. Die Kollektion wird landesweit und gratis verschickt. Neben einem Technikbuch können sich die Friseure die Anleitung dazu per Video anschauen.
Die Branche leide nämlich unter einem Mangel an Ausbildungsbetrieben, außerdem könne “nicht jeder Betrieb immer zu den Messen fahren”, sagte Bundesinnungsmeister Wolfgang Eder auf der Messe in Wien. Die fünf Modelle seien im Alltag tragbar und für jeden Friseur mit Grundausbildung umsetzbar. Damit sollen auch ländliche Betriebe, oder jene, die nicht von einschlägigen Kosmetikfirmen unterstützt werden, die Chance haben, auf dem neuesten Stand der Modewelt zu bleiben.
”Wir wollen als Friseure einen Akzent setzen, bevor die Kosmetikindustrie das tut”, formulierte Sprecher Christian Madlmayr das weitere Ziel der Innung. Die fünf vorgestellten Modelle sind unabhängig von der Kosmetikindustrie entstanden. Fünf Friseurmeister, darunter der amtierende Weltmeister Peter Schaider aus Wien, haben die Frisuren ehrenamtlich kreiert.
Heuer soll es auf den Köpfen übrigens nicht so wild zugehen. Für Bundesinnungsmeister Eder geht der Trend Richtung gezähmtes Haar. Das bedeutet für Frauen, lange, glänzende Mähnen. Trotzdem ist die Saison für den Kurzhaarschnitt noch nicht vorbei. Die Farben 2012 sind dezent: Von kühlem Blonden über Honig bis zum warmen Braun. Alle Nuancen, die darüber hinaus gehen, müssen laut Eder auch zum Typ passen, dürfen also nicht zu sehr von der Naturhaarfarbe abweichen. Eder rät sowohl Mann als auch Frau vom “Out-of-Bed-Look” ab. Damit sind jegliche Strubbelfrisuren gemeint, besonders die mit Wachs und Gel.
(Schluss) fpr/trö
APA0320 2012-03-26/13:32
261332 Mär 12
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!
Wir teilen euch mit, dass am 15.03.2012 bei der 2. Lohnverhandlungsrunde ein Abschluss für die Friseure und Perückenmacher getätigt wurde.
Der Abschluss ist mit 1.4.2012 gültig und die Erhöhung beträgt linear 3,6 %.
Wir ersuchen um Kenntnisnahme und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.
Ihr erreicht die Bundesfachgruppe Gesundheitsförderung und Wellness unter
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Gewerkschaft vida
1020 Wien, Johann Böhm-Platz 1
Tel.: + 43 1 53444 79641
Fax: + 43 1 534 44 102 430
e-mail: farije.selimi@vida.at
oder willibald.steinkellner@vida.at
Hautschutz sollten wir in allen Friseursalons groß SCHREIBEN!
Nicht die Chemikalien wie Haarfarbe und Dauerwellenpräparate zerstören unsere Haut, NEIN – das Wasser ist der Hauptschuldige!
Wasser trocknet die Haut systematisch aus und läßt sie aufspringen, das führt dazu, dass chemikalische Substanzen in die Haut eindringen können und dann
weitere Schäden verursachen.
An der UNI Osnabrück wurde dazu von der EU eine Studie in Auftrag gegeben, die genau zu diesen Erkenntnissen gekommen ist.
Für uns bedeutete das : Alles was mit Wasser im Zusammenhang steht ist für die Hände schädlich- daraus resultiert dass Handschuhe der einzig richtige Schutz für unsere Hände ist.
Nicht nur beim Färben, sondern beim Haare waschen bereits Handschuhe verwenden.
Wichtig, dazwischen immer wieder Handschuhe ausziehen, Hände eigens mit einem extra Handtuch abtrocken. Nicht das Handtuch der Kundin verwenden, da dieses feucht ist!
Hände ordentlich eincremen!
Wasser dehydriert die Haut! Schutzhandschuhe verwenden

bereits stark allergische Reaktionen auf dem Handrücken! Das muss nicht sein
Wir wollen uns auf diesem Weg bei allen bedanken, die diese tolle Veranstaltung geplant und organisiert haben.
Alles voran Brigitte Wlach, die dieses Projekt ins Leben gerufen hat, sie erstellte tolle Unterlagen und hat mit ihrem Team wunderbare Arbeit geleistet.
Nun einige Einblicke in den Tag
Gesunde Ernährung- Bewegung – Hautschutz
Danke den Firmen Alegria, Ströck und Pago die uns so fein unterstützt haben.
Da wir regelmäßig Kurse in unserem Fachstudio haben, suchen wir auch laufend Modelle,


